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 Spielberichte
Kein Paukenschlag im Konzert der Großen
Dreieich, den 26.10.2011

Nach guter Leistung an Tag eins und durchwachsenem Auftritt an Tag zwei haben die Vultures-Juniorinnen in Spielgemeinschaft mit den Bad Homburg Hornets den achten Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Jugend-Softball (Jahrgänge 1995 und jünger) mit nach Hause gebracht. Gegen den Nachwuchs diverser Bundesligisten zogen sich die „Horn-tures“ aus Dreieich und Bad Homburg vor allem in den ersten drei Spielen gut aus der Affäre. An Tag zwei erwischte das Team gegen die Liga-Konkurrenten aus Saarbrücken allerdings einen schlechten Tag und musste sich im Spiel um Platz sieben geschlagen geben. Dennoch zogen die Coaches Rhena Landefeld (Dreieich) und Thorsten Procher (Hornets) ein positives Fazit: "Wir haben am ersten Tag gezeigt, dass wir ein Stückchen näher an die Spitzenteams herangerückt sind, auch wenn wir das an Tag zwei nicht unter Beweis stellen konnten", so Procher.

In Spiel eins am kalten Samstagvormittag hieß der Gegner zunächst Neunkirchen Nightmare/Wessling Vermins, deren beider Damenteams in der Bundesliga aktiv sind. Die "Horn-tures" hielten um das Pitching von Rebekka Kredig (Hornets) und Nati Pfeifer (Vultures) mit, ohne aber in die Nähe eines Sieges zu kommen. 3:10 hieß der Endstand nach vier Innings, in denen der gesamte mitgereiste Kader von 14 Spielerinnen zum Einsatz gekommen war.

In Partie zwei sollte die Spielgemeinschaft aus Bad Homburg und Dreieich dann zum ersten Mal an diesem Tag an einem Sieg schnuppern: Mit 5:4 lag die Mannschaft nach dreieinhalb guten Innings in Führung. Bereits zwei Outs waren in der unteren Hälfte geschafft und der Sieg zum greifen nah, als der Bundesliga-Nachwuchs aus Karlsruhe (mit Verstärkung aus Stuttgart) doch noch die Wende schaffte. Einige Hits gepaart mit einigen unglücklichen Situationen hielten die Cougars so lange in der Offense, bis schließlich 7 Runs die Homeplate überquert hatten. Da mittlerweile die Zeitbegrenzung des Spieles abgelaufen war hieß der Endstand also 5:11.

Entsprechend groß war nach der Last-Minute-Niederlage die Enttäuschung. Dennoch zeigte die Spielgemeinschaft im dritten Spiel des Tages weiter Moral. Gegen den Nachwuchs des Deutschen Meisters aus Mannheim erwischten die „Horn-tures“ einen guten Start und nutzen alle sich bietenden Möglichkeiten gegen den jungen Gegner aus. Die Folge: 5 Runs im ersten Inning. Die Tornados, mit großem Kader angereist, legten dann aber personell nach und holten so Run um Run auf. So entwickelte sich das spannendste Spiel des Tages, in dem die „Horn-tures“ im vierten und letzten Inning einen sehr umstrittenen Call des Umpires hinnehmen mussten. Mit 8:8 statt mit der möglichen Führung ging das Teams so in die Defensive des fünften Innings, wo Mannheim seinen Nachschlag dann schnell nutzte und den neunten Punkt einfuhr. Wieder waren die „Horn-tures“ knapp an einer Überraschung gescheitert.

An Tag zwei wollte dann allerdings nicht mehr viel gelingen: Gegen die Saarbrücken Blues reihte sich von Anfang an Fehler an Fehler in der Defense. Trotz großem Kampfgeist und einigen schönen Schlägen, unter anderem von Mara Geske und Fabienne Viehmann, waren an diesem Nachmittag Ball und Handschuh nicht die Freunde der „Horn-tures“. Zu leicht kam der Gegner aus Saarbrücken zu Punkte, zu viele Chancen blieben in der Defense ungenutzt. So standen am Ende 9 Runs für die „Horn-tures“ zu Buche und 17 für Saarbrücken, das dafür allerdings nur drei Mal im ganzen Spiel den Ball ins Outfield schlagen musste...

Erneut haben Hornets- und Vultures-Nachwuchs damit im "Konzert der Großen" mitgemischt und wertvolle Erfahrung gesammelt, auch wenn ein Paukenschlag für die Spielgemeinschaft ausgeblieben ist. Einig sind sich dabei die beiden Trainer der beiden Vereine, dass der eingeschlagene Weg richtig ist: die 2010 gegründete Perspektivliga als Spielbetrieb für den Nachwuchs sorgt auf jeden Fall dafür, dass in beiden Vereinen spielfähiger Nachwuchs vorhanden ist. Vereine, die dabei auf intensive Betreuung der eigenen jungen Spielerinnen setzen, scheinen dafür auch eines Tages die Früchte ernten zu können: "Serienmeister Mannheim hatte ein halbes Dutzend Coaches im Kader, das sorgt dann natürlich für eine entsprechend gute Betreuung und Ausbildung", so Vultures-Coach Landefeld.

Das Turnier gewonnen haben am Ende die Freising Grizzlies vor den Mannheim Tornados. Dritter wurde mit den Karlsruhe Cougars ein weiterer Gruppengegner der „Horn-tures“.

Für die Spielgemeinschaft Bad Homburg/Dreieich spielten: Rebekka Kredig, Sophie Stelker, Sandra Filipovic, Clara Gutjahr, Bianca Ungar, Bianca Zinsheimer, Sam Kuether und Lena Schmeling (alle Hornets) und Mara Geske, Olivia Faruggio, Benita Geis, Natascha Pfeifer, Julia Müller und Fabienne Viehmann (alle Vultures).

Autor: Thorsten Procher

   
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