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 Spielberichte
Den Samstag „rum-gelungert“
Dreieich, den 17.08.2005

Das männliche Federvieh der Dreieich Vultures ließ am Samstag den 06.08.2005 mal wieder für einen Tag von der Balz ab. Für einen Double-Header zog die Herrenmannschaft im „Elternhaus“ der Hanau Padres (padres = spanisch, Eltern) mit Verspätung ihre Runden. Die Stimmung im Team war nach dem Sieg am vorigen Wochenende gut und jeder hatte es sich zum Ziel gesetzt auch an diesem Samstag mit glänzendem Gefieder in den eigenen Horst zurück zu kehren.
Das Team von Markus Dreja stand um 13.30 mit gewetzten Krallen auf dem Spielfeld. Leider hatten die zugeteilten Herren in Blau entschieden an diesem Tag blau zu machen. Von Hanau kam der Vorschlag kurzfristig ein für fähig befundenes Vereinsmitglied zu aktivieren um die Partie zu leiten. Nach kurzer Diskussion wurde der Vorschlag mit gemischten Gefühlen von Dreieich angenommen. Die Größte Opposition ging diesbezüglich von Co-Trainer Christian (B0B) Brotzki aus, dessen Erfahrungen zufolge solche „B-Lösungen“ bisher immer negativ ausgefallen waren. Seinen Frust über diese Entscheidung traf unmittelbar die Dreieicher Bank. Hierbei handelte es sich um ein Exemplar mittleren Alters aus der Produktserie „Oktoberfest 1982“. Nach einem Whip-in legte BOB die Sitzgelegenheit durch einen Backflipp aufs Kreuz – und dann das Cover: BOB rollt auf der Bank am Boden liegend auf den Bauch...1., 2., 3., „and the winner is Christian Brotzki, blue corner, grey uniform!“
Nach rund 40 Minuten Zeit mit Pepper-Game totschlagen konnte Spiel eins beginnen. Zum Nachteil von Dreieich hatte das geschlossene Infield gar nicht bemerkt das man bereits mit Spielen begonnen hatte. Und das änderte sich bis zum Ende auch nicht. Immer wieder unterliefen in der Verteidigung Fehler sowohl beim Werfen als auch beim Fielden. Die größten Fehlerquellen waren an Drei und Short zu finden. Denis Weis war an Drei mit seiner Aufgabe an diesem für ihn neuen Stantort sichtlich überfordert. Ihm gelang kein Play. Andreas Schubert auf der Shortstop-Position hatte ähnliche Probleme den Ball in den Handschuh zu bekommen. Zusätzlich viel Benedict (Benni) Ullrich wegen Armproblemen im ersten Inning als Pitcher aus. Das selbe Schicksal ereilte seinen Nachfolger Phillip Grimm nach weiteren eineinhalb Spielabschnitten.
Zu Beginn der Partie konnte die Mannschaft die eklatante Abwehrleistung noch mit gutem Schlagen ausgleichen, doch als auch dieses Standbein wegbrach, war es nach fünf Innings um die Vultures geschehen.
Das Outfield hielt während dieses Spiels seine Weste sauber und konnte nur zusehen wie die Padres Run um Run nach Hause brachten und das erste Spiel nach fünf Innings mit 17:6 gewannen.

Nachdem es im ersten Spiel für Closer Andre (Lunger) Unger keinen Blumentopf mehr zu gewinnen gab, kam seine Zeit in Spiel zwei. Kurz nach Beginn der zweiten Partie manifestierten sich auch im Wurfarm von Phillip Demmler schwerwiegende Armproblem. Früher als beabsichtigt musste auch er aus pathologischen Gründen auf die Bank zurückkehren. (Lunger) Unger ging im dritten Inning ans Rubber. Erst im Siebten gelang es den Hanauern ihren ersten Punkt gegen ihn zum Spielstand von 10:16 zu erzielen. Was war passiert? Bis zu Beginn des vierten Spielabschnitts führten die Padres mit 9:3. Nun folgte das „Big-Inning“ der Dreieicher. Wie die Aasgeier stürzten sie sich auf jeden Punkt und nutzten jeden Fehler der verteidigenden Heimmannschaft. Höhepunkt in der Dreieicher Offense war ein „Slamer“ von Mr. Andre (Lunger) Unger persönlich. Mit Bases loaded lupfte er einen Ball über den Zaun im „left-field“ und räumte seinen zweiten Homer in der laufenden Saison ab. Bereits in Spiel eins war es Phillip Grimm gelungen einen Ball aus dem Park zu befördern. Nach drei Aus hatten die Vultures weitere 13 Runs eingefahren. Bis Bottom 7th änderte sich am Spielstand von 16:9 nichts. In der letzten Defense machten es die Vögel aus Dreieich noch einmal spannend. Die Plays gingen nun nicht mehr so flüssig von der Hand. Vor allem das Outfield hatte es sich zur Aufgabe gemacht die solide Arbeit der eigenen Battery zu sabotieren. Auf jeder Position fiel ein sicheres Aus zu Boden. Besonders schockierend war der Fehler von Markus „das Auge“ Dreja, der beim Versuch einen hohen Flyball zu fangen schon mal dieses Auge zugekniffen hatte. Der Ball verfehlte den Handschuh und schlug auf dem Rasen des „left-field“ ein. Der Vorsprung schrumpfte Punkt für Punkt auf 16:14 bis das dritte Aus auf dem Scoresheet niedergeschrieben und der sechste Saisonsieg für die Dreieich Vultures verbucht werden konnte.

Trainer Markus Dreja machte nach dem Spiel vor allem die fabelhafte Leistung von Andre (Lunger) Unger für diesen Erfolg verantwortlich und ernannte ihn zum Spieler des Tages.


DW


27.08.2017
Schüler - MAI (2:16)
KRI - Schüler (14:4)
02.09.2017
Juniorinnen - NKN (6:4)
HUN - Juniorinnen (10:9)
17.09.2017
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01.10.2017
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