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Rennen, Werfen, Schlagen – Cheeren, Tanzen, Pyramiden
Dreieich, den 14.05.2003

Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich, und es geht wieder mit riesen Schritten auf die Baseball-Saison zu. Das Training läuft auf Hochtouren – auch bei den Cheerleadern von DVC-United. Ein umfangreiches, möglichst neues Programm zum Anfeuern und Gestalten der Inning-Pausen, sowie den Pausen zwischen den Spielen, soll pünktlich zur Saison gut vorbereitet sein.
Statt Schlag- und Wurf-Training heißt es hier Cheers, Tänze, Akrobatik und Pyramiden.. Bälle, „Keulen“ und Handschuhe werden ersetzt mit „Wuscheln“ und Musik.
Baseballer und Cheerleader wünschen sich für die Saison spannende Spiele, viele Siege & Zuschauer, sowie gute Stimmung.
Jeder Spieler kämpft um eine gute Batting-Average und DVC-United um einen guten Durchschnitt gelungener Tänze und Pyramiden.
Aber wie sieht so ein Baseballspiel aus Sicht von DVC-United aus?

11 Uhr treffen auf dem Platz. Die Spieler laufen sich warm und werfen sich ein. Wir
Cheerleader wärmen uns auf und stellen die Tänze erneut durch. Vorhandene Mängel
vom letzten Training können jetzt ja evtl. noch ausgebessert werden.
Danach machen wir es uns erst mal neben dem provisorischen Dugout bequem – die Decken werden ausgebreitet, die PomPons bereit gelegt, usw.
Kurz vor 13 Uhr, der Trainer bespricht mit den Spielern die Aufstellung, und wir
(mittlerweile schon im Kostüm) sprechen erneut den Inningplan kurz durch.
Um 13 Uhr geht das Spiel, der Doubleheader, dann los. 2 x 7 Innings heißt es für die Spieler
jetzt zu kämpfen, das bedeutet für unseren Squad 14 x ca. 1 Minute Inning-Pause zu gestalten.
Das Spiel läuft, und wir verfolgen es von unserem Platz neben dem Dugout aus.
So langsam aber sicher kennt und versteht man auch die Regeln.
(“One, two, three strikes you´re out at the old ball game…”)
Die Vultures wechseln von der Defense in die Offense. Wir Cheerleader feuern den
“Batter” an und hoffen er bahnt sich den Weg, mit Hilfe von guten Hits seiner Nachfolger oder Steals, über die vier Bases zurück nach Hause und holt so einen Punkt. Nach drei aus ist Wechsel.
Die Vultures gehen in die Defense. Wir hoffen auf drei schnelle Aus.
Bereits nach dem ersten Aus stellt sich bei unserem Team noch einmal die Frage zum absichern: „Was kommt noch mal in der1. Inning- Pause?“. Schon ein kurzes Schlagwort von der „Nebenfrau“ hilft, und man weiß wieder bescheid.
Nach dem zweiten Aus bereiten wir uns so langsam auf die Inning-Pause vor – das richtige Outfit, PomPons oder keine, weiß der DJ mit der Musik Bescheid, sind denn alle von uns da? Die ein oder andere ist ab und an noch mal hinter dem Hügel ein Teil üben damit es auf dem Platz dann auch ja klappt.
Da ist es schon – das dritte Aus. Sollte noch immer eine von uns fehlen wird sie eilig herbei gerufen und geholt.
Die Spieler sind nun auf dem Weg ins Dugout, und wir sind auf dem Weg auf den Platz.
Jetzt ändert sich als erstes die Bedeutung der vier Bases, denn diese beschreiben das Infield – das Feld, das wir Cheerleader während der Inning-Pause keinesfalls betreten dürfen. Mit viel Motivation und guter Laune präsentieren wir einen Teil aus unserem Programm (auf keinen Fall länger als eine Minute!), um damit die Spieler, sowie die Zuschauer zu motivieren. Währenddessen ist die Defense der gegnerischen Mannschaft schon dabei sich auf dem Feld einzuspielen.
Wir nehmen wieder Platz, das nächste Inning beginnt, und der erste Batter der Vultures begibt sich auf den Platz.


Nun könnte man denken es geht sechs Innings lang einfach so weiter bis zum Ende des ersten Spiels. Das ist auch gar nicht so falsch, jedoch bestimmt der Verlauf des Spieles auch ein wenig das Programm von uns Cheerleadern.
In der Defense freut sich unser Team über Strike-Outs und Fly-Balls und in der Offense sieht man die Begeisterung bei „guten Hits“, bei vielen Punkten und bei „gestohlenen Bases“.
Bei einem Schlag der Vultures hinter die Laterne über das Spielfeld hinaus, also einem Homerun, bleibt vor Begeisterung niemand mehr auf seinem Platz sitzen
- K - double E – P – I –T –U –P keep it up, keep it up –
Wir können unser Programm wie geplant mit guter Laune und großer Begeisterung zum besten geben. Natürlich wird dabei jede Inningpause anders gestaltet.
Etwas komplizierter wird es bei einem hohen Punkte-Unterschied. Dann überlegt sich unser Squad sofort den Inning-Plan umzuwerfen, um die passende Inning-Pause auf jeden Fall zu zeigen und andere, die jetzt evtl. schon dran wären, einfach wegzulassen.
(„Lasst uns lieber jetzt das XXX-Inning vorziehen, das ist jetzt doch passender und besser, und falls es die 10-Run-Rule gibt fällt sonst ausgerechnet diese weg...“)
Liegen wir Vultures zurück und man merkt , wie nach und nach die Motivation der Spieler schwindet, starten Anfeuerungsrufe von uns:
„Nicht aufgeben – kämpfen“, „ Ihr könnt es schaffen“ , „Defense“, „nur noch ein Aus“, „Come on let´s go now“, ....
auch in dieser Situation werden Inning-Pausen oft umgeschmissen, weil zum Beispiel ein bestimmter, geplanter Cheer in dieser Situation unpassend erscheint („Wir können jetzt doch nicht den Keep-it-up rufen wenn unser Team zurück liegt, vielleicht machen wir lieber den Be-Aggressive.“).
Teilweise ist es für uns wirklich nicht einfach neben den ganzen Cheerleader-Gedanken die regelmäßig spätestens nach dem zweiten aus in der Defense der Vultures bei uns aufkommen „was-machen-wir-jetzt-und-wo-stehe-ich-noch-mal-und-bleibt-alles-wie-besprochen-und-sind-alle-da-und-weiß-der-DJ-Bescheid“ dem Spielverlauf zu folgen. Unser Squad gibt sich die größte Mühe und wir wissen auch das wir uns auf die Announcer immer verlassen können.

Zwischen den zwei Spielen gibt es dann ja auch noch die Pause. Pause für uns Cheerleader erst mal nur bedingt. Die erste Frage die sich hier stellt „tanzen wir am Anfang der Pause, in der Mitte der Pause oder am Ende der Pause“. Die Antwort hängt meist davon ab ob man noch mal was durchstellen muss oder nicht.
Haben wir uns dann entschieden, geht es - nach Ankündigung des Announcers - auf den Platz.
Der Tanz den wir hier zeigen darf länger als eine Minute sein, und die Begrenzung durch die vier Bases dürfen wir Cheerleader dieses mal auch unbeachtet lassen.

Nach dem zweiten Spiel, meist gegen 18 Uhr, geht dann ein langer, spannender Tag zu Ende, den man gemeinsam in den letzten Sonnenstrahlen ausklingen lässt.
Wie sonnig der Tag wirklich war, sieht man dann an den Abdrücken des Kostüms.

Wir DVC-United Cheerleader sind uns einig, wir alle freuen uns jetzt schon wieder so richtig auf eine spannende und lustige Saison.
Man sieht sich, dieses Jahr Samstags, auf dem Baseballplatz.

DVC-United

27.08.2017
Schüler - MAI (2:16)
KRI - Schüler (14:4)
02.09.2017
Juniorinnen - NKN (6:4)
HUN - Juniorinnen (10:9)
17.09.2017
GIE/KRI - Herren (6:3)
GIE/KRI - Herren (14:7)
01.10.2017
Damen - COR/KRZ (10:1)
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